Das Ende naht. Nicht nur des Jahres sondern auch das der Buchproduktion. Mitte Januar ist es fertig. Genaueres gibt es in den nächsten Tagen. Es gibt auch die Idee das Buch zu veräußern. Für das Diplom brauche ich zwei Ausgaben und zwei sind für gut = Auflage 4. Wenn jemand auch eines haben möchte bitte melden, dann gibt es eine 5er Auflage:-)
Freitag, 10. Dezember 2010
Sonntag, 24. Oktober 2010
Erste Bilder bei unserer Ateliereröffnung...
Nach nur 8 Monaten eröffnen nun wir (Nina Ebbinghaus, Annika Schmermbeck, Nico Kurth, Thaisen Stärke, Julia Unkel und ich) unser erstes Atelier mit dem Namen 'Halb 12'. Wir sind Teil der Gruppe 'Neue Kolonie West' und haben auch in Kürze unsere nächste Ausstellung in diesem Kontext. Bis dahin wird aber erstmal ordentlich eingeweiht und begossen. Gleichzeitig findet 'Offene Ateliers Nordstadt' statt, wo wir auch zusätzliches Publikum und Gäste erwarten. Also haben wir ein aufregendes Wochenende vor der Nase.
Freunde und Bekannte sind herzlich eingeladen. Neugierige willkommen! Das Einladungs-pdf hier als Download.
Hinsichtlich meines Diploms und eben der Bilder von Kairo wird es vier großformatige Prints zur Ansicht geben.
Ahoi
Pancho
Dienstag, 5. Oktober 2010
...ach naja ich merke ich könnte ja immer etwas schreiben...
Gerade bin ich in Paris, um mit Denis Dailleux zu reden. Er ist schließlich großer Einfluss gewesen und soll nun auch eine Mitentscheidung treffen hinsichtlich der Endauswahl der Fotografien. Was er noch nicht weiß, ist, dass ich ein 'Attentat' auf ihn vorhabe. 120 Bilder sind verblieben und eine Auswahl wird immer schwerer, denn es bedeutet ja auch dass man sich von sehr guten Bildern trennen muss, die aber nicht in eine Reihe wollen. Das Format des entstehenden Buches steht fest. Über was man sich alles Gedanken machen muss. Ist das Papier gestrichen und wie viel Gramm hat es?
Aber wenn ich ehrlich bin schreibe ich dieses nun eigentlich aus Lust , obschon die folgenden Sätze nicht mit meinem Diplom zu tun haben. Aber vielleicht verstehe ich die Welt besser, wenn ich Fragen ins Leere schreibe.
Ich schlendere heute mit meinem Gastgeber durch Paris und die Stadt ist schon zu vertraut, als dass sich in mir noch eine Magie entfalten könnte, wie es das noch vor gar nicht allzu langer Zeit auch für gewöhnlich verhielt. Aber schön war eines: Wir waren Kaffee kaufen, nicht etwa die 'Beste Bohne' für € 3,79 - auch das Kaffee konsumieren ist ja in Deutschland eher zu einer Kunst erhoben worden. Man braut bei uns ja ur-deutschen Latte Macchiato oder Espresso, Cappuccino. Hier ist der 'Kleine Schwarze' nicht zu einer Kunst durch die Brauart erhoben worden, hier ist er purer Luxus. Man kauft bei Necafé kleine umweltfreundliche Aluminium-Töpfchen in ca. 12 verschiedenen Farben mit verschiedenen Geschmacksneurosen, etwa Vanille-Rose oder Ähnliches, die dann in extra neue Designer-Geräte gestöpselt werden. Man betritt das Geschäft und wird freundlich empfangen und noch weitere 3 Minuten bin ich fest davon überzeugt, ich stehe in einer Parfumerie, es sieht stark danach aus, riecht aber nicht danach, aber auch nicht nach Kaffee! Es könnte sich auch um Munition halten die man hier auf den Tisch gelegt bekommt. Es gibt vier große Theken, die die diversen Geschmäcker in Alupatronen stangenweise zu einer feinsten Insider-Luxus-Droge machen. Das feine Design garantiert auch, dass es sich bei jedem dieser Päckchen um limitierte Editionen handelt. Mein Gastgeber kauft dann Kaffee für 30 Minitässchen und legt dafür € 11,10 auf den Tisch und das auch nur weil das 30er Packet gerade als limitierte Edition im Angebot ist. Ich als deutscher Bollerkopf stelle fest, dass ich mehr und mehr zu meinem Großvater mutiere und mit kompletten Unverständnis meinen Kopf schüttele. Die Menschen dort kaufen aber nach Belieben zig Stangen mit verschiedenen Gouts und bekommen eine Papiertüte, mit der man dann hocherhobenen Hauptes die Halle des Luxus verlassen kann, nicht bevor man aber auch noch zu einem der neuen exklusiven Minitässchen mit dem ganz 'heißen Scheiß' eingeladen wird. Immerhin meint man nun, man hat auch etwas für sein Geld bekommen und entschwindet nun dem elitären Kaffee-Genießer-Kreis auf die Straße.
Aber wenn ich ehrlich bin schreibe ich dieses nun eigentlich aus Lust , obschon die folgenden Sätze nicht mit meinem Diplom zu tun haben. Aber vielleicht verstehe ich die Welt besser, wenn ich Fragen ins Leere schreibe.
Ich schlendere heute mit meinem Gastgeber durch Paris und die Stadt ist schon zu vertraut, als dass sich in mir noch eine Magie entfalten könnte, wie es das noch vor gar nicht allzu langer Zeit auch für gewöhnlich verhielt. Aber schön war eines: Wir waren Kaffee kaufen, nicht etwa die 'Beste Bohne' für € 3,79 - auch das Kaffee konsumieren ist ja in Deutschland eher zu einer Kunst erhoben worden. Man braut bei uns ja ur-deutschen Latte Macchiato oder Espresso, Cappuccino. Hier ist der 'Kleine Schwarze' nicht zu einer Kunst durch die Brauart erhoben worden, hier ist er purer Luxus. Man kauft bei Necafé kleine umweltfreundliche Aluminium-Töpfchen in ca. 12 verschiedenen Farben mit verschiedenen Geschmacksneurosen, etwa Vanille-Rose oder Ähnliches, die dann in extra neue Designer-Geräte gestöpselt werden. Man betritt das Geschäft und wird freundlich empfangen und noch weitere 3 Minuten bin ich fest davon überzeugt, ich stehe in einer Parfumerie, es sieht stark danach aus, riecht aber nicht danach, aber auch nicht nach Kaffee! Es könnte sich auch um Munition halten die man hier auf den Tisch gelegt bekommt. Es gibt vier große Theken, die die diversen Geschmäcker in Alupatronen stangenweise zu einer feinsten Insider-Luxus-Droge machen. Das feine Design garantiert auch, dass es sich bei jedem dieser Päckchen um limitierte Editionen handelt. Mein Gastgeber kauft dann Kaffee für 30 Minitässchen und legt dafür € 11,10 auf den Tisch und das auch nur weil das 30er Packet gerade als limitierte Edition im Angebot ist. Ich als deutscher Bollerkopf stelle fest, dass ich mehr und mehr zu meinem Großvater mutiere und mit kompletten Unverständnis meinen Kopf schüttele. Die Menschen dort kaufen aber nach Belieben zig Stangen mit verschiedenen Gouts und bekommen eine Papiertüte, mit der man dann hocherhobenen Hauptes die Halle des Luxus verlassen kann, nicht bevor man aber auch noch zu einem der neuen exklusiven Minitässchen mit dem ganz 'heißen Scheiß' eingeladen wird. Immerhin meint man nun, man hat auch etwas für sein Geld bekommen und entschwindet nun dem elitären Kaffee-Genießer-Kreis auf die Straße.
Freitag, 24. September 2010
Bildauswahl
Um mal den Stand der Dinge mitzuteilen an die, die immer noch warten und hoffen, dass hier etwas passiert, denn es gibt immer noch Leser stelle ich erstaunt fest. Die Bildauswahl schrumpft weiter. Das ist aber auch beabsichtigt, damit am Ende kein Buch entsteht, dass 200 Seiten hat. Ich habe die magische Zahl 53 im Kopf und weiß nicht einmal warum, aber am Ende soll also das Fotobuch 53 Bilder haben, mal sehen ob es klappt oder ob es mehr oder weniger werden.
Gestern war wieder so ein Auf- & Aussräum- und Herumlamentierabend, bei dem es darum ging, dass ich Fürsprache für meine eigenen Bilder halte, warum sie buchwichtig sind oder warum ich mich gegebenenfalls, aus Gründen der Kohärenz oder Korrelation, oder wegen nackten Nichtbezuges, zumindest für dieses Projekt lösen können muss.
Dieses Herangehen durchzieht ja mein Leben und zuvor wurde der Kleiderschrank ausgemistet und auch alle anderen (Mist-)Ecken, damit ich Tabula Rasa machen konnte und überhaupt Platz für Fotos zum Sortieren hatte.
Gestern war wieder so ein Auf- & Aussräum- und Herumlamentierabend, bei dem es darum ging, dass ich Fürsprache für meine eigenen Bilder halte, warum sie buchwichtig sind oder warum ich mich gegebenenfalls, aus Gründen der Kohärenz oder Korrelation, oder wegen nackten Nichtbezuges, zumindest für dieses Projekt lösen können muss.
Dieses Herangehen durchzieht ja mein Leben und zuvor wurde der Kleiderschrank ausgemistet und auch alle anderen (Mist-)Ecken, damit ich Tabula Rasa machen konnte und überhaupt Platz für Fotos zum Sortieren hatte.
Mittwoch, 28. Juli 2010
Samstag, 24. Juli 2010
Lebenszeichen
Vielen Dank allen fleißigen Lesern, die ich in den letzten vier Monaten hatte. Ich habe es sehr genossen auch Feedback zu bekommen und 'AUS' ist es auch noch nicht.
Der Stand der Dinge: Ich bin zurück in Deutschland und arbeite gerade an verschiedenen Dingen. Im Rahmen von Kulturhaupstadt 2010 enstehen mit meinen Atelier-Kollegen zusammen Arbeiten. Ich fotografiere eine Portrait-Reihe von tamilischen Kindern, die sich mit ihren Familien in der Ecke Rheinische Strasse, Dortmund niedergelassen haben. Genaueres zu der Reihe, zu den Arbeiten meiner Kollegen und zum Atelier, welches wir nun 'Atelier Halb 12' genannt haben, gibt es dann auch. Eigentlich aber ist hier der Ort, um den Verlauf meiner Diplomarbeit zu dokumentieren.
Meine Dozenten und ich haben uns nun dazu entschieden ein Buch aus den Bildern von Kairo zu machen, in welchem Umfang und welchen Rahmen das bekommt, ist noch nicht sicher, da ich noch bei der Bildauswahl bin und nach wie vor zweier Jobs nachgehe. Das entstehende Buch wird also auch hier vorgestellt werden. Der Arbeitstitel bleibt bestehen: 'Ruhe im Sturm'
Von Zeit zu Zeit werde ich auch noch Bilder posten, die immer wieder anders aussehen, je länger ich mich damit beschäftige.
Nochmals Danke für Eure Aufmerksamkeit, vor allen den Leuten, die ich gar nicht kenne und freiwillig meine Arbeiten angeschaut haben.
Montag, 14. Juni 2010
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